Thilo Schmidt | Journalist aktualisiert am 20.10.2017
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JOURNALISTENPREIS "RECHTSEXTREMISMUS IM SPIEGEL DER MEDIEN" 2010

Justizministerin Angela Kolb uebergibt den Preis im Opernhaus Magdeburgfür "Kapitulation in Anklam - die Stadt und die Neonazis", gesendet am 12.01.2008 in der Sendung "Hintergrund" im Deutschlandfunk [hören...], "Der nette Nachbar", gesendet am 20.03.2008 [hören...] und "Irgendwo in Thüringen", gesendet am 16.01.2009 [hören...], beide gesendet in der Reihe "Länderreport" im Deutschlandradio Kultur. Der Preis wurde ausgelobt vom Deutschen Journalisten-Verband, Landesverband Sachsen-Anhalt, und vom Justizministerium Sachsen-Anhalt. Der Preis wurde am 31. Januar 2010 im Opernhaus Magdeburg übergeben.

"Wir leben in einer Mediengesellschaft. Und so kommt Journalisten eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, rechtsextreme Ansätze und Tendenzen in unserer Gesellschaft aufzuspüren, darzustellen und somit den Blick einer breiten Öffentlichkeit auf unheilvolle Entwicklungen voller Intoleranz und Missachtung unserer demokratischen Grundwerte zu lenken", sagte Justizministerin Angela Kolb bei der Verleihung im Rahmen der Gala "Ton angeben". 

Fernsehbeitrag zur Preisverleihung (MDR Fernsehen, 2'10'') - Bericht von Uwe Kraus (Neues Deutschland)   

Foto: Stephanie KaessMEDIENPREIS MECKLENBURG-VORPOMMERN 2007

des DGB Nord, der Heinrich Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Landeszentrale für politische Bildung für "Der nette Nazi von nebenan", gesendet am 7. November 2006 im "Länderreport" von Deutschlandradio Kultur. Hören...
Der Preis wurde am 3. Juli 2007 im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin übergeben.
Laudatio als pdf-Datei...

Alle Preistr├Ąger des Medienpreises - Foto: Stephanie KaessAus der Begründung der Jury: Das Stück beschäftigt sich mit dem Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und dem hohen Abschneiden der NPD. Entstanden ist die Reportage in Ueckermünde, wo die NPD überdurchschnittlich hohe Ergebnisse erzielt hat. Die neuen Rechten geben sich dort bürgernah - und sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die von den Strategen erdachte "Faschisierung des ländlichen Raums" schreitet voran, und Mecklenburg-Vorpommern gilt jenen Strategen als Modellregion für den gesamten deutschsprachigen Raum.
Die Recherchebedingungen waren schwierig, teilweise beängstigend, aber auf der anderen Seite auch Mut machend, weil man - ohne etwas zu beschönigen - auch mit der Erkenntnis belohnt wird, dass es Menschen gibt, die ihre Region nicht aufgeben wollen und sie vor den Neofaschisten verteidigen.

HOLTZBRINCK PREIS FÜR WIRTSCHAFTSPUBLIZISTIK 2005

für die Reportagen "Friedrich Flick und Kreuztal, die gekaufte Stadt" (hören...) und "Geschlossene Gesellschaft? Tarifboni für Gewerkschafter" (hören...), beide gesendet im Länderreport des DeutschlandRadio Berlin (heute: Deutschlandradio Kultur).  Ausgezeichnet in der Kategorie "Nachwuchs". Der Preis wurde am 30.11.2005 in Frankfurt am Main verliehen.

Aus der Begründung der Jury: Die Jury verleiht an Thilo Schmidt den Nachwuchspreis des Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik 2005 für seine Reportagen im Deutschlandradio "Friedrich Flick und Kreuztal, die gekaufte Stadt" und "Geschlossene Gesellschaft? Privilegien für Gewerkschaftler". Der Autor verknüpft in seiner Reportage die gut getroffene Auswahl an Originaltönen mit der durchaus kritisch beleuchteten Geschichte von Friedrich Flick. In seinem sorgfältig recherchierten Beitrag über die neuen Tarifverträge der IG Metall beleuchtet Thilo Schmidt im gelungenen Wechselspiel die Positionen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite. Die differenzierte und sehr lebendige Darstellung wirtschaftlicher Zusammenhänge geht weit über die reine Information hinaus. Dem Zuhörer wird Wirtschaft spannend und vielschichtig nahe gebracht.