Thilo Schmidt | Journalist aktualisiert am 10.01.2018
VISIONEN
VITRINE
VITA
VISITENKARTE
Foto: Lilo Tadday, Helgoland
WEM GEHÖRT VATI SAMSTAGS?

DIE NEUE KONTROVERSE UM ARBEITS- UND LEBENSZEIT. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben, was die Arbeitszeit angeht, gegensätzliche Interessen. 1967, mit der Einführung der 40-Stunden-Woche, wurde die Parole „Samstags gehört Papi mir“ weitgehend zur Realität in den Industriebetrieben. Doch die Arbeitswelt ändert sich - nicht zuletzt durch die Digitalisierung. Und Arbeitgeber und Arbeitnehmer ziehen daraus unterschiedliche Schlüsse: Für Arbeitgeber stehen die Bedürfnisse der Kunden an erster Stelle, denn die bestimmen darüber, ob beziehungsweise wann überhaupt Arbeit da ist. Viele Verbände halten deshalb die tägliche Höchstarbeitszeit von acht, im Ausnahmefall von maximal zehn Stunden, wie es im Arbeitszeitgesetz formuliert ist, für nicht mehr zeitgemäß. Die Arbeitnehmervertreter dagegen wollen, dass die Hoheit über die Arbeitszeiten bei den Beschäftigten bleibt - wollen Arbeitszeiten, die zum Leben passen.
Dlf Kultur - Zeitfragen, 09. Januar [Hören...]
WARTEN AUF DEN MESSIAS

Nach dem Ersten Weltkrieg herrschte große Ungewissheit bei den Menschen und "Heilige" mit den unterschiedlichsten Motiven und Motivationen traten auf den Plan. Verschiedene Lebensphilosophien haben bis heute Auswirkungen.
Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen, 20. Dezember [Hören ...]

DRESDENS WELTOFFENER OBERBÜRGERMEISTER

Oberbürgermeister Dirk Hilbert, FDP, kämpft für ein weltoffenes und tolerantes Dresden. Und gegen Teile seines eigenen, bürgerlichen Lagers.
Deutschlandfunk, DLF-Magazin, 19. Oktober [Hören ...]









Foto: Stadtverwaltung Dresden
TIERVERSUCHE - DIE CHARITÈ DENKT NEU

Die Berliner Charité gründet ein Zentrum zur Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen. Die sind nach Ansicht vieler Wissenschaftler längst nicht mehr der Goldstandard in der biomedizinischen Forschung. Zudem ist die Forschung an Alternativmethoden für die Wissenschaftler oft ein Karrierehemmnis, denn das System, das auf der Forschung am Tier beruht, ist ein sich selbst stabilisierendes System.
Reportage von Anna Loll und Thilo Schmidt

Dlf Kultur - Zeitfragen, 19. Oktober [Hören ...]
DRESDEN - WELTOFFENE STADT MIT RECHTEM MAKEL

Lange hat man in Sachsen den rechten Rand verharmlost. Auch in Dresden. Doch die Stadt steht mit dem Rücken zur Wand: Touristen kommen nicht mehr so zahlreich, auch Wissenschaft und Kultur wenden sich ab. Doch es scheint, als komme Bewegung in die Zustände. Auf verschiedene Weisen will die Stadt weltoffen und tolerant sein. Allen voran Oberbürgermeister Dirk Hilbert, FDP. Die größten Widerstände scheinen für ihn dabei in seinem eigenen bürgerlichen Lager zu liegen.
Dlf Kultur - Länderreport, 18. Oktober [Hören ...]
YOUSSOUF HAT ARBEIT

Youssouf Al Mahadi ist seit vier Jahren in Deutschland. Das Warten auf eine Anerkennung ist für den Flüchtling aus dem Tschad etwas erträglicher, seit er eine feste Arbeit in einem Gemüseanbaubetrieb in Brandenburg hat. Dessen Chef Johannes Lachmann hat gleich zwölf Flüchtlinge angestellt. Es ist ihm nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit: Ohne die Geflüchteten könnte er seine offenen Stellen gar nicht mehr besetzen.
Dlf Kultur - Reportage, 18. Oktober [Hören ...]