Thilo Schmidt | Journalist aktualisiert am 07.11.2019
VISIONEN
VITRINE
VITA
VISITENKARTE
Foto: Lilo Tadday, Helgoland
VON DER LPG ZUM BIODORF

Die Landwirtschaft ist eine der wenigen Erfolgsgeschichten im Osten. Was man kaum glaubt: Das hat viel mit Bio zu zun. Das Ökodorf Brodowin, eine ehemalige LPG, hat sich schon 1990 der ökologischen Landwirtschaft verschrieben.
Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen-Magazin, 05.10. [Hören...]
ÄH ... EIN VORBILDBÄR!

Wie einst JJ1 aka Bruno ist erneut ein Ausländerbär nach Bayern eingewandert, trotz Bayerischer Grenzpolizei. Obwohl er nach Angaben des Bayerischen Rundfunks von einem Rotwildkadaver gerissen wurde, ist er dennoch gut drauf (und das Rotwildkadaver tot). Und der Landesbund für Vogelschutz (sic!) erklärte ihn nicht gar, wie einst Bruno, zum Problembär, sondern, äh, zum Vorbildbär.
Deutschlandfunk Kultur - Länderreport, 29.10. [Hören...]
BLÜHENDE LANDWIRTSCHAFTEN

Die Transformation der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR nach  1990 ist eine der wenigen Erfolgsgeschichten der Wendezeit. Was an der Betriebsgröße lag, durch die die LPG schon zu DDR-Zeiten effektiver wirtschafteten als die bäuerlich geprägten Betriebe im Westen. Was aber vor allem daran lag, dass der Grund und Boden, die Äcker, Wiesen und Felder, mehrheitlich nicht im Staatseigentum waren - und somit auch nicht von der Treuhand vermarktet wurden. Und ohne die Agrargenossenschaften im Osten hätte es den Bio-Boom der letzten 20 Jahre nicht gegeben.
Deutschlandfunk, Hintergrund, 20.09. [Hören ...]

ÜBERHITZTE KONJUNKTUR

Hitze und Dürre werden zunehmend zur Gefahr für die Wirtschaft in Deutschland. Im vergangenen Jahr hat der Rekordsommer zu einem Abschwung in Milliardenhöhe geführt. Stehen bald ganze Geschäftsmodelle infrage?

Es war ein Rekordsommer in jeder Hinsicht: 2018 ging als das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein, zugleich regnete es kaum. Meteorologen sprechen von einer klimatologisch einzigartigen „Wetteranomalie“, die bis in den Dezember anhielt. Das hat Folgen: für unser Wohlbefinden, für Flora und Fauna, aber auch für die Wirtschaft. Freuen konnten sich höchstens die Brauereien, die deutlich mehr Getränke verkauften. Dagegen ist alleine der Landwirtschaft ein Schaden in Höhe von drei Milliarden Euro entstanden. Chemiefabriken und Raffinerien am Rhein waren wegen der niedrigen Pegelstände mit voll beladenen Schiffen nicht mehr erreichbar, auf der Elbe war der Schiffsverkehr zeitweise ganz eingestellt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat berechnet, dass Hitze und Dürre das Wachstum in Deutschland um 0,2 Prozentpunkte gebremst haben. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, und ein Rekordsommer macht noch keine Wirtschaftskrise. Doch sollten sich die Dürreperioden verstetigen, dann stehen ganze Geschäftsmodelle infrage.
Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen-Feature, 17.09. [Hören...]